MOLYBDÄN

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Molybdän ist ein metallisches  Element, Atom Nr. 42 im periodischen System, erstmals 1778 entdeckt von Karl Scheele.

Der menschliche Organismus enthält normalerweise 9 bis 15 Milligram Molybdän, was besonders in der Leber, Nieren, Drüsen, und – obwohl in kleineren Mengen – im Blut, in der Haut und allgemein in allen Geweben zu finde nist.

Molybdän wird in den Därmen absorbiert, rasch im Organismus verteilt und relativ schnell durch den Urin, Kot und Schweiss ausgeschüttet.

Die Dauer des Molybdäns im Körper eines Erwachsenen beträgt ungefähr 22 Minuten in der Plasma, ungefähr 48 Stunden im Darm und ungefähr 60 Tage in der Leber. Die Knochen fungieren als Depot für Molybdän.

Ein niedrieger Bestand an Molybdän bei Menschen ist nicht selten. Beispiele von niedrigbeständi-gen Symptomen sind: Ermüdung, Anemie, Magersucht, Sehstörung, Krebs, überhöhte Atmung, Be-

wustlosigkeit. Ein totaler Ausfall bedeutet den Tod.

Für erwachsene Menschen wurde in Serum 0,012 – 0.034 ng/g  gemessen.

Die tägliche Einnahme von Molybdän bei Erwachsenen inform von Nahrungsaufnahme variiert von      

75 Mikrogramm bis ungefähr 400 Mikrogramm abhängig von der geografischen Lage. Falls die Aufnahme mehr ist, als benötigt wird, wird die Überschuss durch den Urin ausgeschüttet.

Eine einzige Aufnahme von mehr als 5 – 15 Milligramm kann einen momentanen Ausbruch von Gichtschmerzen verursachen.

Eine Aufnahme von bis zu 1000 Microgramm pro Tag wurde als ungefährlich für erwachsene Men-

schen beobachtet.

Molybdän ist in grossen Mengen giftig, obwohl die tödliche Dosis bei mehr als 100 Milligramm per Kilo Körpergewicht liegt..